Warum Gott eine Chance braucht und wer den ersten Schritt macht

Lottokugeln im Trichter
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Heute musste ich ganz spontan an den Ausspruch eines ehemaligen Priesters unserer Pfarrgemeinde denken:

Du machst den ersten Schritt.
Gott den letzten.

Pfarrer Pierre Didier

Pierre wollte uns damit sagen, daß man auch selber etwas tun muss. Etwas in die Gänge bringen. Etwas beginnen. Vielleicht auch etwas riskieren. Es wird uns nicht der ganze Weg abgenommen. Aber wenn man die ersten Schritte getan hat, so weit man halt kommt, dann hilft uns Gott auf den letzten Schritten. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, sagt das Sprichwort.

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Vom Reiz, etwas nicht zu können

Diesen Würfel aus den 80er Jahren, den Rubik´s Cube, habe ich nie geschafft. 2 Seiten, dann war Schluß. Mehr konnte ich nicht. Und das ärgerte mich in der Jugend maßlos.

In diesem Zusammenhang habe ich in einem Artikel von Guido Tartarotti einen wunderbaren Ausspruch gelesen, getätigt von Michael Schottenberg (Schauspieler, Intendant und Dancing Stars Überlebender):

Etwas, was ich kann, langweilt mich.
Etwas nicht zu können, finde ich toll!

Michael Schottenberg
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Was Captain Picard zur Mondlandung sagen würde

Mond
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Derzeit wird sehr viel über die Mondlandung von 1969 berichtet. Kein Wunder, geschah es doch vor genau 50 Jahren. Auf der Suche nach einem passenden Zitat zu dem Ereignis bin ich auf meinen guten alten Freund Captain Picard aus Star Trek gestossen:

Let´s see what’s out there!

Captain Picard, Episode „Mission Farpoint“, Star Trek TNG

Dieses Zitat stammt aus dem Pilotfilm „Mission Farpoint„, und zwar ist es der letzte Satz des Films. Die erste Mission der Enterprise D ist geschafft, der erste Schritt ist gesetzt. Und Captain Picard ist von Neugierde erfüllt, was da draußen noch alles zu sehen und zu erleben ist. Ich glaube, daß auch die Sätze „Vieles liegt vor uns. Vieles müssen wir lernen“ gefallen sind, bin mir da aber nicht mehr so sicher.

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Würdelos ins Glück – oder mit Haltung ins Klo greifen?

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Ja – was ist besser? Ohne viel nachzudenken und sich zu bemühen, ins Glück? Oder gedankenschwer und mit wehenden Fahnen aufrecht ins Klo?

Das heutige Zitat stammt aus einem Artikel einer meiner Lieblingskolumnisten, des Journalisten und Kabarettisten Guido Tartarotti. Hier ein Link zum Beitrag, in dem er seinen Freund M. beschreibt:

https://kurier.at/kolumnen/der-kerl-ist-vermutlich-ein-genie/400531321

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Wofür man beten kann und was das mit einem Kinderbuch über Kreuzzüge zu tun hat

Ich lese gerne wissenschaftliche Bücher für Kinder und Jugendliche. Es ist meistens ein guter Einstieg in ein spezielles Gebiet, und danach kann man sich ja der „Erwachsenenliteratur“ widmen.

Und so habe ich das Buch „Das Zeitalter der Kreuzzüge“ von Harald Parigger, Arena Verlag, zur Hand genommen. Erzählt wir die fiktive Geschichte eines jungen Adeligen, der Gottfried von Bouillon in den ersten Kreuzzug begleitete. Im Rahmen dieser Geschichte wird den jungen Lesern ein Bild dieser Zeit vermittelt und die Geschichte des ersten Kreuzzuges durchaus kritisch erzählt.

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Warum und Warum nicht? Und was das mit Demokratie zu tun hat.

Normalerweise poste ich keine politischen Statements. Aber heute habe ich eines auf Facebook gelesen, das ich – unabhängig von der dahinter stehenden Partei – für wichtig halte:

Demokratie heißt auch, daß wir unsere Kinder befähigen, Dinge kritisch zu hinterfragen.

Unseren Kindern auf den Weg mitzugeben, daß sie Dinge hinterfragen dürfen, ja sogar sollen. Zu fragen „Warum?“ und „Warum nicht?„. Eigenständig denken können. Interesse zeigen an der Welt, die uns umgibt. Nichts einfach nachzuplappern. Auch mal lästig sein dürfen. Demokratie braucht all das.

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