Vom Reiz, etwas nicht zu können

Diesen Würfel aus den 80er Jahren, den Rubik´s Cube, habe ich nie geschafft. 2 Seiten, dann war Schluß. Mehr konnte ich nicht. Und das ärgerte mich in der Jugend maßlos.

In diesem Zusammenhang habe ich in einem Artikel von Guido Tartarotti einen wunderbaren Ausspruch gelesen, getätigt von Michael Schottenberg (Schauspieler, Intendant und Dancing Stars Überlebender):

Etwas, was ich kann, langweilt mich.
Etwas nicht zu können, finde ich toll!

Michael Schottenberg

Herrlich. Wie schön wäre es, wenn man das in seinen Alltag einbauen könnte. Neues, was man nicht kennt und daher lernen muß, nicht als Bedrohung, sondern als positiven Reiz zu sehen. Da fällt mir gleich ein anderes Zitat ein, diesmal von einem ganz Großen, nämlich Galileo Galilei:

Neugierde steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.

Galileo Galilei

Was wäre das für eine Männerfreundschaft zwischen „Schotti“ und Galileo Galilei gewesen!

Ich finde ja Menschen toll, die sinngemäß sagen: „Endlich wieder ein Problem, dem ich mich widmen kann!“ Beneidenswert. Zugegeben: ich bin nicht immer in der Stimmung, mich mit Problemen zu befassen. Vor allem, wenn sie gehäuft auftreten und Zeit ein kritischer Faktor ist. Aber wenn sie schon da sind: Vielleicht ist etwas Neugierde doch keine schlechte Triebfeder.

#problemsolved #Neugierde #Tartarotti #Schotti #dancingstars

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