Seid nie verbittert!

In einer Geschichtsmagazin zum Thema 2. Weltkrieg habe ich ein Zitat eines Mannes gefunden, der im österreichischen Widerstand tätig war und zum Tode verurteilt wurde: Friedrich Hedrich (seine Geschichte kann in diesem Wikipedia Eintrag nachgelesen werden.)

Kurz vor seiner Hinrichtung schrieb er an seine Kinder:

Denkt öfter an mich, wenn es Euch im Leben einmal hart geht, dann haltet den Kopf hoch. Die Liebe zu den Menschen, zur schönen Welt war mein Leitmotiv. Seid nie verbittert. Das Leben ist nur schön durch Liebe! Euer Papa

Aus einem Abschiedsbrief Friedrich Hedrichs

Es nötigt hohen Respekt ab, kurz vor dem gewissen Tod noch Worte mit dieser Botschaft schreiben zu können.

Friedrich Hedrich wurde am 25.2.1944 im Landesgericht Wien hingerichtet.

Warum und Warum nicht? Und was das mit Demokratie zu tun hat.

Normalerweise poste ich keine politischen Statements. Aber heute habe ich eines auf Facebook gelesen, das ich – unabhängig von der dahinter stehenden Partei – für wichtig halte:

Demokratie heißt auch, daß wir unsere Kinder befähigen, Dinge kritisch zu hinterfragen.

Unseren Kindern auf den Weg mitzugeben, daß sie Dinge hinterfragen dürfen, ja sogar sollen. Zu fragen „Warum?“ und „Warum nicht?„. Eigenständig denken können. Interesse zeigen an der Welt, die uns umgibt. Nichts einfach nachzuplappern. Auch mal lästig sein dürfen. Demokratie braucht all das.

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Wir kriegen das schon hin!

Mai 2019. Österreich ist im Banne von #Ibizagate. Vizekanzler HC Strache tritt zurück. Die Regierungskoalition ÖVP / FPÖ wird beendet. Niemand weiß so wirklich, wie es weitergeht.

Nur ein Mann strömt Ruhe und Souveränität aus. Unser Bundespräsident Alexander van der Bellen hält eine vielbeachtete Rede, in derem Zentrum folgende Aussage steht:

Nur etwas Mut und Zuversicht.
Wir kriegen das schon hin!

BP Alexander van der Bellen

Nachstehend das Video von seiner Rede – für mich ein historisches Dokument:

Alexander van der Bellen

Grund genug, das Zitat in meine Wortgedacht-Sammlung aufzunehmen.

P.S: Weniger bekannt ist die Einleitung der Rede: “ Herr Dittlbacher, hören Sie mich?“ 🙂