Manchmal kann ich auch vergessen

Aus aktuellem Anlass (Todestag des Schauspielers Rene Auberjonois, dem Darsteller des Formwandlers Odo) ein Zitat aus der Serie Star Trek: Deep Space Nine:

Manchmal….kann ich auch vergessen.

Odo (Rene Auberjonois), Deep Space 9

Das Zitat stammt aus der Folge „Die Ermittlung“ (Staffel 2) und ist die Antwort auf die Frage von Kira Nerys, ob er ihr je wieder vertrauen könne. Kira hatte ihn lange zuvor einmal angelogen und es ihm aus Angst, seine Freundschaft zu verlieren, lange Zeit nicht gesagt.

Es ist eines der Zitate aus Star Trek, die bei mir hängengeblieben sind. Vielleicht ein Anstoss, darüber nachzudenken, ob es im eigenen Leben Situationen gibt, in denen es gut ist, vergessen zu können.

Hier ist die offizielle Homepage von Rene Auberjonois.

Und hier einer der vielen Artikel zu seinem Tod:

https://www.welt.de/vermischtes/article204149034/Odo-aus-Deep-Space-Nine-Star-Trek-Schauspieler-Rene-Auberjonois-gestorben.html?wtrid=onsite.onsitesearch

Fürchte nicht, dass Dein Leben enden wird

In einer Jugendzeitschrift habe ich heute das folgende Zitat gelesen:

Fürchte nicht,
dass Dein Leben enden wird.
Sondern fürchte lieber,
dass es nie beginnen wird.

John Henry Newman (englischer Kardinal, gestorben 1890)

Irgendwie musste ich bei diesem Zitat an den Begriff „Leben im Konjunktiv“ denken, bzw an die einfache Version „Hätte, Hätte, Fahrradkette“ denken. Ein selbstbestimmtes, freies Leben führen zu können. Das ist nicht selbstverständlich.

Ich glaube, es lohnt sich, in einer ruhigen Minute darüber nachzudenken.

Unter 32168 herrscht Konjunktur die ganze Nacht

Also, bei Telefonnummer habe ich nicht das beste Gedächtnis, vielleicht geht es Vielen ebenso. Aber eine Nummer hat sich in den 80ern eingebrannt – die 32 16 8.

Die 32168 ist eine der wenigen Telefonnummern, die es in Musikstücke geschafft hat. UInd wer so wie ich in den 80ern großgeworden ist weiß natürlich auch, in welchem:

Ja Rosi hat ein Telefon,
auch ich hab ihre Nummer schon,
unter 32 16 8
herrscht Konjunktur die ganze Nacht

aus „Skandal im Sperrbezirk“, Spider Murpgy Gang, 1981
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Seid nie verbittert!

In einer Geschichtsmagazin zum Thema 2. Weltkrieg habe ich ein Zitat eines Mannes gefunden, der im österreichischen Widerstand tätig war und zum Tode verurteilt wurde: Friedrich Hedrich (seine Geschichte kann in diesem Wikipedia Eintrag nachgelesen werden.)

Kurz vor seiner Hinrichtung schrieb er an seine Kinder:

Denkt öfter an mich, wenn es Euch im Leben einmal hart geht, dann haltet den Kopf hoch. Die Liebe zu den Menschen, zur schönen Welt war mein Leitmotiv. Seid nie verbittert. Das Leben ist nur schön durch Liebe! Euer Papa

Aus einem Abschiedsbrief Friedrich Hedrichs

Es nötigt hohen Respekt ab, kurz vor dem gewissen Tod noch Worte mit dieser Botschaft schreiben zu können.

Friedrich Hedrich wurde am 25.2.1944 im Landesgericht Wien hingerichtet.

Warum Gott eine Chance braucht und wer den ersten Schritt macht

Lottokugeln im Trichter
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Heute musste ich ganz spontan an den Ausspruch eines ehemaligen Priesters unserer Pfarrgemeinde denken:

Du machst den ersten Schritt.
Gott den letzten.

Pfarrer Pierre Didier

Pierre wollte uns damit sagen, daß man auch selber etwas tun muss. Etwas in die Gänge bringen. Etwas beginnen. Vielleicht auch etwas riskieren. Es wird uns nicht der ganze Weg abgenommen. Aber wenn man die ersten Schritte getan hat, so weit man halt kommt, dann hilft uns Gott auf den letzten Schritten. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, sagt das Sprichwort.

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Vom Reiz, etwas nicht zu können

Diesen Würfel aus den 80er Jahren, den Rubik´s Cube, habe ich nie geschafft. 2 Seiten, dann war Schluß. Mehr konnte ich nicht. Und das ärgerte mich in der Jugend maßlos.

In diesem Zusammenhang habe ich in einem Artikel von Guido Tartarotti einen wunderbaren Ausspruch gelesen, getätigt von Michael Schottenberg (Schauspieler, Intendant und Dancing Stars Überlebender):

Etwas, was ich kann, langweilt mich.
Etwas nicht zu können, finde ich toll!

Michael Schottenberg
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Was Captain Picard zur Mondlandung sagen würde

Mond
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Derzeit wird sehr viel über die Mondlandung von 1969 berichtet. Kein Wunder, geschah es doch vor genau 50 Jahren. Auf der Suche nach einem passenden Zitat zu dem Ereignis bin ich auf meinen guten alten Freund Captain Picard aus Star Trek gestossen:

Let´s see what’s out there!

Captain Picard, Episode „Mission Farpoint“, Star Trek TNG

Dieses Zitat stammt aus dem Pilotfilm „Mission Farpoint„, und zwar ist es der letzte Satz des Films. Die erste Mission der Enterprise D ist geschafft, der erste Schritt ist gesetzt. Und Captain Picard ist von Neugierde erfüllt, was da draußen noch alles zu sehen und zu erleben ist. Ich glaube, daß auch die Sätze „Vieles liegt vor uns. Vieles müssen wir lernen“ gefallen sind, bin mir da aber nicht mehr so sicher.

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Würdelos ins Glück – oder mit Haltung ins Klo greifen?

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Ja – was ist besser? Ohne viel nachzudenken und sich zu bemühen, ins Glück? Oder gedankenschwer und mit wehenden Fahnen aufrecht ins Klo?

Das heutige Zitat stammt aus einem Artikel einer meiner Lieblingskolumnisten, des Journalisten und Kabarettisten Guido Tartarotti. Hier ein Link zum Beitrag, in dem er seinen Freund M. beschreibt:

https://kurier.at/kolumnen/der-kerl-ist-vermutlich-ein-genie/400531321

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