Würdelos ins Glück – oder mit Haltung ins Klo greifen?

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Ja – was ist besser? Ohne viel nachzudenken und sich zu bemühen, ins Glück? Oder gedankenschwer und mit wehenden Fahnen aufrecht ins Klo?

Das heutige Zitat stammt aus einem Artikel einer meiner Lieblingskolumnisten, des Journalisten und Kabarettisten Guido Tartarotti. Hier ein Link zum Beitrag, in dem er seinen Freund M. beschreibt:

https://kurier.at/kolumnen/der-kerl-ist-vermutlich-ein-genie/400531321

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Wofür man beten kann und was das mit einem Kinderbuch über Kreuzzüge zu tun hat

Ich lese gerne wissenschaftliche Bücher für Kinder und Jugendliche. Es ist meistens ein guter Einstieg in ein spezielles Gebiet, und danach kann man sich ja der „Erwachsenenliteratur“ widmen.

Und so habe ich das Buch „Das Zeitalter der Kreuzzüge“ von Harald Parigger, Arena Verlag, zur Hand genommen. Erzählt wir die fiktive Geschichte eines jungen Adeligen, der Gottfried von Bouillon in den ersten Kreuzzug begleitete. Im Rahmen dieser Geschichte wird den jungen Lesern ein Bild dieser Zeit vermittelt und die Geschichte des ersten Kreuzzuges durchaus kritisch erzählt.

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Warum und Warum nicht? Und was das mit Demokratie zu tun hat.

Normalerweise poste ich keine politischen Statements. Aber heute habe ich eines auf Facebook gelesen, das ich – unabhängig von der dahinter stehenden Partei – für wichtig halte:

Demokratie heißt auch, daß wir unsere Kinder befähigen, Dinge kritisch zu hinterfragen.

Unseren Kindern auf den Weg mitzugeben, daß sie Dinge hinterfragen dürfen, ja sogar sollen. Zu fragen „Warum?“ und „Warum nicht?„. Eigenständig denken können. Interesse zeigen an der Welt, die uns umgibt. Nichts einfach nachzuplappern. Auch mal lästig sein dürfen. Demokratie braucht all das.

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Dann mach es anders. Und was Paulo Coelho damit zu tun hat.

Kennt Ihr das? Es gibt Bücher, die verstauben jahrelang ungelesen in meinem Bücherschrank, bis ich sie zufällig zur Hand nehme oder sie mir aus irgendeinem Grund auffallen.

So ging es mir mit dem Buch „Der Weg des Raben“ von Burkhard Ellegast. Vor ein paar Jahren gekauft, fristete es ein einsames Dasein inmitten des großen Haufens der ungelesenen Bücher. Beim letzten Großputz ist es mir dann in die Hand gefallen, und ich las den Text auf der Rückseite. Dort stand groß: „Dann mach es anders.“ Und das hat mich dann doch neugierig auf mehr gemacht.

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Wir kriegen das schon hin!

Mai 2019. Österreich ist im Banne von #Ibizagate. Vizekanzler HC Strache tritt zurück. Die Regierungskoalition ÖVP / FPÖ wird beendet. Niemand weiß so wirklich, wie es weitergeht.

Nur ein Mann strömt Ruhe und Souveränität aus. Unser Bundespräsident Alexander van der Bellen hält eine vielbeachtete Rede, in derem Zentrum folgende Aussage steht:

Nur etwas Mut und Zuversicht.
Wir kriegen das schon hin!

BP Alexander van der Bellen

Nachstehend das Video von seiner Rede – für mich ein historisches Dokument:

Alexander van der Bellen

Grund genug, das Zitat in meine Wortgedacht-Sammlung aufzunehmen.

P.S: Weniger bekannt ist die Einleitung der Rede: “ Herr Dittlbacher, hören Sie mich?“ 🙂

Wir sollten viel mehr miteinander reden.

Eigentlich wollte ich mit einem anderen Artikel beginnen, aber das hier hat sich aus einem aktuellen Anlass heraus spontan ergeben.

Das obige Zitat stammt aus einem Interview von Herrn Kardinal Schönborn im Rahmen der ORF Pressestunde. Einen Beitrag zum Inhalt habe ich auf meiner Homepage gepostet bzw kann das Interview hier nachgelesen werden. Auch auf der ORF TVThek ist es noch abrufbar.

Erinnerungen an ein Gespräch mit Kardinal Schönborn

Kardinal Schönborn Besuch Pfarre Cyrill und Method

Beim Hören des Interviews sind mir Erinnerungen an ein persönliches Treffen mit dem Kardinal gekommen. Im Rahmen eines Besuches des Kardinals in meiner Pfarre Cyrill und Method hatte ich Gelegenheit, ihn „live“ kennenzulernen und ein kurzes, für mich aber nachhaltiges Gespräch zu führen.

Ich bin im Laufe meines Lebens einigen Menschen begegnet, die Autorität ausstrahlten oder ausstrahlen wollten. Bei manchen war es durch die Stellung bedingt, andere wiederum traten im Gespräch sehr dominant auf. Manche „poltern“, um sich Gehör zu verschaffen.

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Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…..

Da ist er nun, der erste Beitrag.

Es gibt das Buch „Die Angst des Tormanns vor dem Elfmeter“ – Ähnliches gilt für einen Blogger mit seinem ersten Beitrag :-).
Die Seite ist sicher noch nicht perfekt. Aber ich denke, wenn man immer darauf wartet, daß alles perfekt ist, wird man nie losmarschieren. Vieles fällt einem auch erst auf, wenn die Seite online ist.

Auf jeden Fall freue ich mich schon darauf, Beiträge zu schreiben. Vorerst bin ich noch auf der Plattform wordpress.com. Mal sehen, wenn ich mich besser auskenne, wechsle ich vielleicht auf eine selbstgehostete wordpress.org Plattform.

Den ersten Artikel möchte ich Hermann Hesse widmen und seinem unvergleichlichem Gedicht „Stufen„, besonders diesen zwei Zeilen:

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“

Es wird Zeit, durch die Tür zu gehen. Mal sehen, wie es weitergeht…..

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